Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen: FI-Schutz oder RCDs

Ein „FI-Schutz“ ist eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung, die nach den international harmonisierten Normen mit „RCD“ (residual  current protective devices) abgekürzt wird. Das „F“ steht für das Wort Fehler und „I“ für das Formelzeichen der elektrischen StromstärkeAmpere Ampere ist die Einheit für Elektrische Stromstärke. Die elektrische Stromstärke wird mit dem Kurzzeichen A abgekürzt, in Formeln wird der Buchstabe "I" verwendet. Die Umrechnungsformel lautet: Ampere = Watt / Volt bzw. Leistung (Watt) dividiert durch Spannung (Volt) Vergleicht man Strom mit Wasser, wäre VOLT (=Spannung) der Druck auf der Leitung und AMPERE die Menge an Wasser..
Der Schutz beruht auf einer extrem kurzen Ausschaltzeit in 20 bis 40 ms bei Überschreiten eines sehr kleinen Bemessungsstroms von (meist) 30 mA, der für den Menschen nicht schädlich ist. So bieten sie einen wirksamen Schutz gegen direktes Berühren.

Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen dienen dem Schutz gegen elektrischen Schlag unter Fehlerbedingungen (Schutz bei indirektem Berühren). Sie sind in die Kategorie des Zusatzschutzes (3. Schutzebene) einzuordnen und dürfen daher nicht als alleiniger Schutz verwendet werden, sondern immer nur zusammen mit einer Schutzmaßnahme (Basisschutz).

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